BASIS e.V. Koblenz
Mobilität im Rollstuhl – Selbstbestimmung und Teilhabe stärken
Du beschäftigst dich damit, wie Mobilität im Rollstuhl im Alltag sicher, selbstbestimmt und möglichst barrierearm gestaltet werden kann. In einem interaktiven Präsenzseminar verbindest du fachliche Informationen mit praktischen Erprobungen und dem Austausch über persönliche Erfahrungen. Dabei werden Barrieren sichtbar gemacht, Handlungsmöglichkeiten betrachtet und Fragen von Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe eingeordnet. So gewinnst du Orientierung für deinen Alltag, dein berufliches Umfeld oder die Unterstützung anderer Menschen.
Details auf einen Blick
- Angebotsnummer
- 253231
- Veranstalter
- BASIS e.V. Koblenz
- Zeitraum
- Bisheriger Termin: 20.09.2025
- Planungsstand
- Dieser Kurstermin ist abgeschlossen. Frage den Verein, ob und wann ein neues Angebot geplant ist.
- Lernform
- Seminar (Präsenz)
- Uhrzeit
- 09:00–16:00 Uhr
- Lernumfang
- 9,3 Lerneinheiten
- Präsenz
- 9,3 Lerneinheiten
- Ort
- Stiftungsklinikum Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin, Sporthalle Sonderbau, Johannes-Müller-Str. 7, 56068 Koblenz
Für wen ist das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Rollstuhlnutzer*innen sowie an Angehörige, Begleit- und Bezugspersonen und an Menschen, die sich für gleichberechtigte Mobilität und Barrierefreiheit interessieren. Angesprochen sind ebenso Personen aus sozialen, pädagogischen, pflegerischen oder beratenden Arbeitsfeldern, die ihre Perspektive auf Mobilität und Teilhabe erweitern möchten.
Das erwartet dich
Im Mittelpunkt stehen Anforderungen an Mobilität im Rollstuhl und ihre Bedeutung für Selbstbestimmung, Alltagshandeln und gesellschaftliche Teilhabe. Behandelt werden typische Barrieren in öffentlichen Räumen, Gebäuden, Verkehrsmitteln und sozialen Situationen sowie Möglichkeiten, diese zu erkennen und abzubauen. Die Teilnehmenden betrachten den Zusammenhang zwischen individueller Mobilität, Zugänglichkeit, Gleichstellung und den Rechten von Menschen mit Behinderungen. Praktische Erprobungen und Gespräche machen unterschiedliche Bewegungssituationen, Unterstützungsbedarfe und Kommunikationsformen erfahrbar. Ergänzend werden Strategien für die Planung von Wegen, den Umgang mit Hindernissen und die Wahrnehmung eigener Interessen aufgegriffen.
Das nimmst du mit
Die Teilnehmenden können zentrale Barrieren für Menschen im Rollstuhl benennen und deren Auswirkungen auf Alltag und Teilhabe einordnen. Sie verstehen Mobilität als Voraussetzung für Selbstbestimmung und können Bezüge zu Gleichstellung, Barrierefreiheit und gesellschaftlichen Rechten herstellen. In unterschiedlichen Situationen wenden sie grundlegende Überlegungen zur sicheren und respektvollen Unterstützung an, ohne die Selbstbestimmung der betroffenen Person einzuschränken. Sie entwickeln einen aufmerksameren Blick für zugängliche Wege, Räume und Angebote und können Verbesserungsbedarfe nachvollziehbar beschreiben. Eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen reflektieren sie, um Handlungsmöglichkeiten für mehr Teilhabe im persönlichen oder beruflichen Umfeld abzuleiten.
