Sportbund Pfalz
ADHS und Autismus – Handlungssicherheit im inklusiven Umgang
Du erhältst grundlegendes Wissen zu ADHS, Autismus und weiteren Formen neurodivergenten Erlebens und ordnest typische Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Verhaltensweisen fachlich ein. Anhand von Fallbeispielen, Gesprächen und praxisnahen Übungen entwickelst du Ideen für einen wertschätzenden und klaren Umgang in unterschiedlichen Alltagssituationen. Dabei reflektierst du eigene Deutungen und erweiterst deine Möglichkeiten, Teilhabe und Zusammenarbeit unterstützend zu gestalten. Das Präsenzseminar bietet Raum für Austausch und gemeinsame Klärung konkreter Fragen.
Details auf einen Blick
- Angebotsnummer
- 254121
- Veranstalter
- Sportbund Pfalz
- Zeitraum
- Bisheriger Termin: 10.05.2025
- Planungsstand
- Dieser Kurstermin ist abgeschlossen. Frage den Verein, ob und wann ein neues Angebot geplant ist.
- Lernform
- Seminar (Präsenz)
- Uhrzeit
- 00:00–00:00 Uhr
- Lernumfang
- 8,0 Lerneinheiten
- Präsenz
- 8,0 Lerneinheiten
- Ort
- Sportbund Pfalz, Geschäftsstelle, Paul-Ehrlich-Straße 28a, 67663 Kaiserslautern
Für wen ist das Angebot?
Erwachsene, die Menschen mit ADHS, Autismus oder vergleichbaren Unterstützungsbedarfen im pädagogischen, sozialen, betreuenden oder beruflichen Alltag begleiten und ihren inklusiven Umgang weiterentwickeln möchten.
Das erwartet dich
Vermittelt werden grundlegende fachliche Perspektiven auf ADHS, Autismus und weitere Formen neurodivergenten Erlebens. Thematisiert werden mögliche Besonderheiten in Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kommunikation, Reizverarbeitung und sozialer Interaktion sowie ihre Bedeutung für Alltag und Teilhabe. Fallbeispiele machen sichtbar, wie Verhalten kontextabhängig verstanden und vorschnelle Zuschreibungen vermieden werden können. Einen weiteren Schwerpunkt bilden wertschätzende Kommunikation, klare Strukturen, verlässliche Orientierung und angemessene Anpassungen in unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Situationen. Die Teilnehmenden befassen sich außerdem mit der Zusammenarbeit mit Bezugspersonen und Fachkräften sowie mit der Reflexion eigener Haltungen und institutioneller Rahmenbedingungen.
Das nimmst du mit
Die Teilnehmenden können zentrale Merkmale und unterschiedliche Erscheinungsformen von ADHS und Autismus beschreiben und voneinander abgrenzen, ohne Menschen auf Diagnosen zu reduzieren. Sie sind in der Lage, beobachtetes Verhalten im jeweiligen Umfeld zu betrachten und mögliche Wahrnehmungs-, Kommunikations- oder Belastungsfaktoren einzuordnen. Für konkrete Situationen entwickeln sie passende Ansätze für klare Kommunikation, Orientierung, Reizreduktion und eine unterstützende Gestaltung von Teilhabe. Eigene Deutungsmuster und Unsicherheiten können sie reflektieren und durch eine wertschätzende, ressourcenorientierte Haltung weiterentwickeln. Zudem können sie Unterstützungsbedarfe im Austausch mit Beteiligten ansprechen und ihre Handlungsmöglichkeiten im jeweiligen Arbeits- oder Lebenskontext begründet abwägen.
