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Sportbund Pfalz

ADHS und Autismus – Handlungssicherheit und inklusive Kommunikation im Alltag

Wie lassen sich Menschen mit ADHS oder Autismus im Alltag verständnisvoll und klar begleiten? In diesem Präsenzseminar ordnest du typische Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen ein, besprichst konkrete Alltagssituationen und entwickelst passende Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es auch darum, Kommunikation, Abläufe und Erwartungen so zu gestalten, dass Teilhabe erleichtert und Überforderung frühzeitig erkannt werden kann.

Details auf einen Blick

Angebotsnummer
256340
Veranstalter
Sportbund Pfalz
Zeitraum
Bisheriger Termin: 20.09.2025
Planungsstand
Dieser Kurstermin ist abgeschlossen. Frage den Verein, ob und wann ein neues Angebot geplant ist.
Lernform
Seminar (Präsenz)
Uhrzeit
00:00–00:00 Uhr
Lernumfang
8,0 Lerneinheiten
Präsenz
8,0 Lerneinheiten
Ort
Sportbund Pfalz, Geschäftsstelle, Paul-Ehrlich-Straße 28a, 67663 Kaiserslautern

Für wen ist das Angebot?

Das Seminar richtet sich an Erwachsene, die Menschen mit ADHS, Autismus oder vergleichbaren neurodivergenten Merkmalen im beruflichen, pädagogischen, sozialen oder familiären Alltag begleiten und ihren Umgang damit reflektieren möchten.

Das erwartet dich

Behandelt werden grundlegende Merkmale von ADHS und Autismus sowie mögliche Auswirkungen auf Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kommunikation und Alltagsorganisation. Anhand typischer Situationen werden unterschiedliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen eingeordnet, ohne sie vorschnell zu bewerten oder zu verallgemeinern. Weitere Schwerpunkte sind klare und wertschätzende Kommunikation, der Umgang mit Reizüberflutung, Veränderungen, Anforderungen und Missverständnissen sowie die Gestaltung verlässlicher Strukturen. Die Teilnehmenden betrachten außerdem Möglichkeiten, Barrieren abzubauen, Ressourcen wahrzunehmen und individuelle Unterstützung im jeweiligen Umfeld abzustimmen.

Das nimmst du mit

Die Teilnehmenden können zentrale Merkmale von ADHS und Autismus im Hinblick auf konkrete Alltagssituationen verständlich einordnen. Sie erkennen mögliche Auslöser für Überforderung, Kommunikationsprobleme oder Schwierigkeiten bei Planung und Selbstorganisation und können darauf angemessen reagieren. In Gesprächen und Fallbeispielen entwickeln sie klare, wertschätzende und situationsgerechte Kommunikationsweisen. Zudem können sie Abläufe, Erwartungen und Umgebungen unter dem Gesichtspunkt von Teilhabe und Barrierearmut prüfen und passende Unterstützungsmöglichkeiten begründet auswählen. Die eigene Haltung und bisherige Handlungsmuster reflektieren sie im Hinblick auf einen respektvollen Umgang mit neurodivergenten Menschen.