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Sportbund Rheinland

Trauma und Sport – Grundlagen für einen sensiblen Umgang

Im Online-Vortrag erhältst du einen verständlichen Einblick in die Zusammenhänge von Trauma und Sport. Du lernst, wie traumatische Erfahrungen Wahrnehmung, Verhalten und die Teilnahme an Bewegungsangeboten beeinflussen können, und ordnest mögliche Belastungszeichen fachlich ein. Gemeinsam werden Möglichkeiten und Grenzen eines traumasensiblen Umgangs im Sport betrachtet; offene Fragen kannst du anschließend im Chat und in der Fragerunde einbringen.

Details auf einen Blick

Angebotsnummer
257233
Veranstalter
Sportbund Rheinland
Zeitraum
Bisheriger Termin: 14.06.2025
Planungsstand
Dieser Kurstermin ist abgeschlossen. Frage den Verein, ob und wann ein neues Angebot geplant ist.
Lernform
Online-Vortrag (synchron)
Uhrzeit
00:00–00:00 Uhr
Lernumfang
2,0 Lerneinheiten
Online-synchron
2,0 Lerneinheiten
Ort
Haus des Sports, Geschäftsstelle, Rheinau 11, 56075 Koblenz

Für wen ist das Angebot?

Das Angebot richtet sich an Erwachsene, die sich für die Verbindung von Trauma und Sport interessieren und grundlegende Orientierung für einen sensiblen Umgang mit betroffenen Menschen gewinnen möchten. Angesprochen sind insbesondere Personen aus unterschiedlichen sportbezogenen, pädagogischen oder sozialen Zusammenhängen; ein bestimmter Erfahrungsstand ist aus den Veranstaltungsdaten nicht ersichtlich.

Das erwartet dich

Behandelt werden grundlegende Begriffe und Zusammenhänge zu Trauma, Stressreaktionen und körperbezogenen Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie traumatische Belastungen die Wahrnehmung von Bewegung, Nähe, Sicherheit, Kontrolle und Gruppensituationen beeinflussen können. Der Vortrag ordnet mögliche Signale von Überforderung ein, ohne daraus Diagnosen abzuleiten. Außerdem werden traumasensible Prinzipien für Kommunikation, Rahmenbedingungen und den Umgang mit Grenzen im Sport betrachtet. Abschließend werden die Möglichkeiten und Grenzen sportbezogener Angebote sowie die Bedeutung fachlicher Weitervermittlung thematisiert.

Das nimmst du mit

Die Teilnehmenden können zentrale Grundbegriffe im Zusammenhang von Trauma und Sport erläutern und typische Wechselwirkungen verständlich einordnen. Sie erkennen mögliche Belastungs- und Überforderungssignale in sportbezogenen Situationen und unterscheiden diese von vorschnellen diagnostischen Zuschreibungen. Darüber hinaus können sie Bedingungen benennen, die Sicherheit, Selbstbestimmung und Beteiligung in Bewegungsangeboten unterstützen. Sie reflektieren die eigene Rolle und die Grenzen ihrer Zuständigkeit im Umgang mit traumatisch belasteten Menschen. Schließlich können sie situationsangemessene nächste Schritte und den Bedarf an qualifizierter Unterstützung besser einschätzen.