Judokan Landau
Selbstbehauptung und Gewaltprävention – Handlungssicherheit im Alltag
Du setzt dich mit Situationen auseinander, in denen Grenzen verletzt, Konflikte zugespitzt oder andere unter Druck gesetzt werden. In mehreren aufeinander aufbauenden Präsenzterminen lernst du, Warnsignale wahrzunehmen, deine eigenen Grenzen klar zu kommunizieren und angemessen zu reagieren. Durch Austausch, praktische Erprobung und Reflexion entwickelst du mehr Sicherheit für den Umgang mit herausfordernden Alltagssituationen. Der Verein informiert dich gern über die nächsten Termine und beantwortet deine Fragen.
Details auf einen Blick
- Angebotsnummer
- 265202
- Veranstalter
- Judokan Landau
- Zeitraum
- 18.09.2026 – 18.12.2026
- Lernform
- Kurs (mehrteilig, Präsenz)
- Uhrzeit
- 20:00–21:00 Uhr
- Lernumfang
- 16,0 Lerneinheiten
- Ort
- Thomas-Nast-Grundschule Landau, Albrecht-Dürer-Str. 3, 76829 Landau in der Pfalz
Für wen ist das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Erwachsene, die ihre Selbstbehauptung stärken und Handlungsmöglichkeiten zur Gewaltprävention kennenlernen möchten. Angesprochen sind Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, die sich mit Grenzsetzung, Konfliktverhalten und persönlicher Sicherheit beschäftigen und dabei von interaktivem Lernen in der Gruppe profitieren möchten.
Das erwartet dich
Behandelt werden grundlegende Formen von Gewalt, Grenzverletzungen und Konfliktdynamiken sowie deren mögliche Warnsignale. Die Teilnehmenden befassen sich mit der Wahrnehmung eigener Grenzen, mit klarer verbaler und nonverbaler Kommunikation und mit einem sicheren Auftreten. Weitere Inhalte sind deeskalierende Handlungsmöglichkeiten, das Einschätzen von Risiken und das situationsgerechte Einbeziehen von Unterstützung. Anhand alltagsnaher Situationen werden unterschiedliche Reaktionen betrachtet, gemeinsam erprobt und anschließend reflektiert. Dabei werden auch soziale Verantwortung, gegenseitige Rücksichtnahme und der Umgang mit Vielfalt als Aspekte gewaltpräventiven Handelns aufgegriffen.
Das nimmst du mit
Die Teilnehmenden können Grenzverletzungen, belastende Situationen und mögliche Eskalationszeichen früher wahrnehmen und einordnen. Sie erweitern ihre Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und Grenzen verständlich, angemessen und bestimmt auszudrücken. In herausfordernden Situationen können sie verschiedene Handlungsoptionen abwägen und deeskalierende Reaktionen auswählen. Zudem sind sie in der Lage, Unterstützungsmöglichkeiten zu erkennen und bei Bedarf rechtzeitig einzubeziehen. Durch die Reflexion eigener Wahrnehmungen und Verhaltensweisen entwickeln sie mehr Sicherheit im respektvollen Umgang mit Konflikten und tragen zu einem gewaltpräventiven Miteinander bei.
